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Erhöhung der Nutzungseffizienz

Arbeitsplätze
In den meisten Fällen findet sich in der Unternehmens-IT viel ungenutztes Potenzial – bei genauer Betrachtung oft sogar so viel, dass man das zunächst gar nicht glauben würde. Das fängt oftmals bereits bei den Endgeräten an, welche in vielen Fällen heute immer noch lokal installierte, vollwertige PCs sind. Trotz der Entwicklung stromsparender Netzteile verbraucht ein üblicher Büro-PC nach wie vor verhältnismäßig viel Energie (ca. 70W), der Nutzungsgrad von Rechenleistung und Plattenschreib/-lesevorgängen liegt jedoch in Durchschnitt unter 10%. Hier lässt sich mit einem Umstieg auf mobile Rechner bereits viel erreichen, da ein übliches Notebook deutlich weniger Energie (ca. 20W) benötigt. Mit der Anzahl der Arbeitsplätze multipliziert ergibt sich hier bereits ein stattlicher Wert. Gerne bietet Ihnen BluVisio passende Notebooks von Lenovo an.

Noch energieeffizienter kann an Arbeitsplätzen mit Terminals, sogenannten Thin Clients, gearbeitet werden. Thin Clients haben – wenn überhaupt - ein integriertes Betriebssystem, jedoch keinen eigenen Massenspeicher und beziehen sämtliche Daten und Anwendungen über das Unternehmensnetzwerk von einem zentralen Server, auf dem diese vorgehalten werden. Ein üblicher Thin Client besitzt lediglich einen Energiebedarf von ca. 15W. Der Einsatz von Thin Clients setzt allerdings voraus, dass entweder ein Terminalserverbetrieb oder echte Desktopvirtualisierung im Unternehmen bereits umgesetzt wurde und gewährleistet ist. Thin Clients der Hersteller Igel, Wyse und Chip-PC können Sie bei BluVisio beziehen.


Rechenzentrum
Ein Ansatz, die Energieeffizienz im Rechenzentrum zu erhöhen ist es, den Nutzungsgrad von vorhandenen IT-Ressourcen zu erhöhen. Beispielsweise liegt der typische durchschnittliche Auslastungsgrad eines nicht virtualisierten Servers im Rechenzentrum bei ca. 20% in Bezug auf Rechenleistung und Speicherbedarf. Durch Konsolidierung, am besten in Verbindung mit effizienten Speicherverwaltungstechnologien wie Thin Provisioning und Datendeduplikation, sowie entsprechenden Virtualisierungskonzepten kann der durchschnittliche Auslastungsgrad der IT-Ressourcen auf ca. 65% angehoben werden, wobei gleichzeitig noch Administrationsaufwand optimiert werden kann.

Durch gezielte Optimierung bei der Platzierung von IT-Ressourcen im Rechenzentrum kann mittels Verbesserung des Luftstroms und gleichmäßigerer Verteilung von Hitzequellen darüber hinaus auch der Klimatisierungsbedarf gesenkt werden, was hierbei ebenfalls geringere Energieaufwandskosten bewirkt. Hierzu kann gezielt mit Temperaturmessungen an räumlich verteilten Messpunkten und Wärmebildkameras gearbeitet werden.

Darüber hinaus ist es für die Steigerung der Energieeffizienz im Rechenzentrum wichtig, die in den meisten Geräten vorhandenen Stromsparmodi zu aktivieren. Weiterhin sollte die herstellerseitig angegebene Energieeffizienz möglichst aller IT-Komponenten an sich regelmäßig einer kritischen Prüfung unterzogen und manche Komponenten ggf. durch Effizientere ersetzt werden.

So besitzt zum Beispiel die IBM POWER7 Prozessortechnologie, die in den aktuellen Modellen der IBM Power Systeme von IBM verbaut ist, mit EnergyScale eine intelligente Komponente, die es ermöglicht, die Taktfrequenz des Prozessors – abhängig von den thermischen Bedingungen und der Systemnutzung – dynamisch zu optimieren. Wenn es gewünscht wird und es die Systemumgebung erlaubt, können IBM Power Systeme mit POWER7 die Taktfrequenz der Prozessorkerne automatisch auch über die normale Rate hinaus erhöhen, um zusätzliche Arbeitslast zu bewältigen. Sind dagegen die Anforderungen geringer oder ist die jeweilige Systemumgebung ungeeignet, so wird die Taktfrequenz entsprechend automatisch reduziert, um Energie zu sparen.