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Allgemeines

In der heutigen Zeit stellt die Informationstechnologie in der Regel das Rückgrat der Geschäfts- und Kommunikationsaktivitäten eines Unternehmens dar. Ein Großteil der Geschäfte kann nur noch sehr selten ohne die Unterstützung der Informationstechnologie durchgeführt werden. Ausfälle – egal ob geplante oder ungeplante - sind daher schnell mit erheblichen Kosten verbunden. Längere Ausfälle oder Unterbrechungen der Informationstechnologie bedrohen sogar betroffene Unternehmen regelmäßig in ihrer Existenz. Durch eine Verbesserung der Verfügbarkeit wird diesem Problem entgegengewirkt. Hier gilt es, sowohl technische als auch organisatorische Maßnahmen möglichst optimal zu kombinieren.

Gefährdungspotenziale und Kosten

Höhere Gewalt Organisatorische Mängel Menschliche Fehlhandlungen Technisches Versagen Vorsätzliche Handlungen
Personalausfall, Ausfall eines IT-Systems, Staub, Verschmutzung Unzureichende Kontrolle der IT-Sicherheitsmaß-
nahmen, fehlende oder unzureichende Wartung, fehlendes oder unzureichen-
des Test- und Freigabeverfahren, unzureichende Leitungskapazität
Fahrlässige Zerstörung von Daten und Geräten, Gefährdung durch Reinigungs- und Fremdpersonal Ausfall der Stromversorgung, Ausfall von Netzkomponenten, Datenverlust bei mobilen Einsätzen Diebstahl, Vandalismus, Spyware, Viren und Würmer, Sabotage

Jedes Unternehmen hat individuelle Anforderungen an die Verfügbarkeit seiner Informationstechnologie. Im Hinblick darauf sollte man sich intensiv mit dieser Thematik auseinandersetzen und Anforderungen aufgrund von Geschäftstätigkeit und Geschäftsprozessen definieren. Die Notwendigkeit einer möglichst verfügbaren Informationstechnologie lässt sich einerseits aus den gesetzlichen Vorgaben für EDV-Leitung und Geschäftsführung zum Rahmen des betrieblichen Risikomanagements und andererseits unmittelbar aus den Folgekosten eines potenziellen Ausfalls ableiten. Dabei ist die Betrachtung der gesamten Kosten eines möglichen Ausfalls wichtig und sollte in zweierlei Hinsicht erfolgen. Zum einen entstehen einem Unternehmen Kosten während einer Ausfall- oder Unterbrechungszeit, zum anderen müssen die Kosten nach einem Ausfall bzw. einer Unterbrechung berücksichtigt werden.

Kosten während des Ausfalls Verlorene Endnutzerproduktivität = Stundenkosten der beeinflussten Nutzer
x
Ausfall-Stunden
Verlorene IT-Produktivität = Stundenkosten der beeinflussten IT-Mitarbeiter
x
Ausfall-Stunden
Verlorener Umsatz = Umsatzeinbuße pro Stunde
x
Ausfall-Stunden
Kosten nach dem Ausfall Weitere Geschäftsausfälle = Imageschaden
+
Überstundenkosten
Verpasste Termine
+
Vertragsstrafen oder Gebühren

Um die individuell notwendigen Schutzmaßnahmen zu bestimmen, empfiehlt es sich für ein Unternehmen, zunächst die eigenen Gefährdungspotenziale zu identifizieren und zu bewerten. Erst dadurch ist es möglich, die genauen Anforderungen an die Verfügbarkeit der eigenen Informationstechnologie zu definieren. Im Anschluss daran sollte die Ermittlung der Folgekosten eines Ausfalls nach obiger Methode stehen. Diese systematische Vorgehensweise gewährleistet letztendlich, dass eine bedarfsorientierte Auswahl der zu treffenden technischen und organisatorischen Maßnahmen erfolgen kann.

Bestimmende Parameter

Die zwei bestimmenden Parameter für eine individuelle Auswahl an technischen und organisatorischen Maßnahmen für die Erhöhung der Verfügbarkeit von eigener Informationstechnologie in einem Unternehmen sind:

Wiederanlaufpunkt
Im Umfeld der Verfügbarkeit auch gerne als „RPO“ (Recovery Point Objective) bezeichnet. Der Wiederanlaufpunkt bezeichnet den spätesten logischen Punkt, an dem nach einem Ausfall bei einer Wiederaufnahme der Tätigkeit wieder aufgesetzt werden kann. Als Beispiel sei hier der Zeitpunkt der letzten konsistenten Datensicherung vor dem Ausfall genannt. Im Umkehrschluss bestimmt der Wiederanlaufpunkt also, wie viel Datenverlust sich ein Unternehmen bei einem potenziellen Ausfall leisten kann bzw. will.

Wiederanlaufzeit
Im Umfeld der Verfügbarkeit auch gerne als „RTO“ (Recovery Time Objective) bezeichnet. Die Wiederanlaufzeit bezeichnet die Zeitspanne, innerhalb der nach einem Ausfall die Tätigkeit wieder aufgenommen werden soll. Als Beispiel sei hier eine Ersatzbeschaffung für eine defekte, kritische Komponente der Informationstechnologie genannt. Im Umkehrschluss bestimmt die Wiederanlaufzeit also, wie lange sich ein Unternehmen einen potenziellen Ausfall leisten kann bzw. will.

Diese beiden Werte müssen von einem Unternehmen vor einer sinnvollen Auswahl geeigneter Maßnahmen und etwaiger Dienstleister zwingend definiert werden, da sich hauptsächlich in Anlehnung an diese Vorgaben die jeweils unterschiedlichen Qualitätsstufen und Kosten definieren werden. Im Allgemeinen kann man den Verfügbarkeitsbedarf eines Unternehmens vereinfacht wie folgt darstellen:

Verfügbarkeitsstrategie


Gerne unterstützt BluVisio Sie im Rahmen eines Workshops zum Thema Verfügbarkeit bei der Ermittlung der notwendigen Rahmendaten, berät Sie rund um die Verfügbarkeit Ihrer Informationstechnologie und setzt auf Wunsch im Anschluss eine individuelle Verfügbarkeitsstrategie mit Ihnen um.



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