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Hochverfügbarkeit

Bei Hochverfügbarkeit ist zusätzlich über eine reine Datenreplikation zwischen Systemen hinaus auch eine Logik implementiert, die beim Ausfall eines Systems dafür sorgt, dass dessen Funktion ohne oder nur mit sehr kurzer Unterbrechung weitestgehend automatisch von einem anderen System übernommen wird. Weiterhin existiert ein Notfallhandbuch, in dem die notwendigen manuellen Schritte dokumentiert sind, um eine Funktionsübernahme (ein sogenanntes „Failover“) durchzuführen und nach Behebung des Ausfalls wieder auf den Ursprungszustand zurückschalten zu können.

Hochverfügbarkeit

Echte Hochverfügbarkeit zeichnet sich dadurch aus, dass bei einem Ausfall kein (nennenswerter) Datenverlust und keine bzw. nur eine sehr kurze Unterbrechung des laufenden Betriebs entsteht. Dazu gehören neben technischen Vorkehrungen jedoch auch organisatorische Aspekte. In einer für den Ernstfall bestens aufgestellten Hochverfügbarkeitsumgebung ist es immens wichtig, sämtliche notwendigen Prozesse rund um den Umschaltprozess im Vorfeld genau festzulegen und zu dokumentieren. Außerdem müssen die eingebundenen Mitarbeiter intensiv geschult und die Prozesse regelmäßig anhand von Notfallübungen trainiert werden. Dazu sollten die Umschaltprozesse mindesten halbjährlich, besser noch einmal jedes Quartal getestet werden. Einerseits können dabei zwischenzeitlich aufgetretene Fehlerquellen identifiziert und beseitig werden, andererseits können ggf. neue Anforderungen in die Prozesse mit eingearbeitet werden, damit die Hochverfügbarkeitsumgebung im dynamischen Umfeld der Unternehmens-IT keine starre Lösung bleiben muss. Weiterhin erlangen die entsprechenden Mitarbeiter durch regelmäßige Notfallübungen die notwendige Routine, um im Ernstfall – dann, wenn die wenigste Zeit dafür bleibt – schnell und angemessen reagieren zu können und eine schnellstmögliche Wiederaufnahme des Betriebs zu ermöglichen.

Über BluVisio können Sie Hochverfügbarkeitslösungen für verschiedene Betriebssystemumgebungen beziehen:

IBM i

MIMIX® Availability™ von VISION Solutions
Die Hochverfügbarkeitslösung des US-Softwarehauses VISION Solutions repliziert fortlaufend und synchron alle Transaktionen unter IBM i mittels der Remote Journaling Technologie auf eine Backup-Instanz. Diese kann als virtuelle Maschine auf der gleichen oder einer entfernten Hardware oder als physische Installation auf einer entfernten Hardware liegen. Eine automatische Überwachung und Fehlerbereinigung, sowie ein automatisierbarer Umschaltprozess macht diese Lösung ideal für mittlere und große Systeminstallation und Hochverfügbarkeitsumgebungen. MIMIX® Availability™ ist international und im deutschsprachigen Raum häufig im Einsatz und hat speziell bei großen Unternehmen eine sehr zufriedene Installationsbasis.

iTera® Availability™ von VISION Solutions
Die Hochverfügbarkeitslösung des US-Softwarehauses VISION Solutions repliziert fortlaufend und synchron alle Transaktionen unter IBM i mittels der Remote Journaling Technologie auf eine Backup-Instanz. Diese kann als virtuelle Maschine auf der gleichen oder einer entfernten Hardware oder als physische Installation auf einer entfernten Hardware liegen. Darüber hinaus werden Programme, Data Areas, Data Queues, IFS, Benutzerprofile, Einheitenbeschreibungen, Spooldateien, Trigger, Contraints, WebSphere-Objekte und Message Queues synchron kopiert. Da diese Lösung sowohl für die Installation als auch für den laufenden Betrieb viele Automatismen beinhaltet, eignet sie sich insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen mit wenig Personal in der EDV. Der Update-Prozess, die HA-Überwachung, und die Fehlerkorrekturen finden automatisch statt. Die Installationsbasis sowohl im internationalen als auch im deutschsprachigen Raum hat in den letzten zwei  Jahren rapide zugenommen. iTera® Availability™  kann schnell implementiert und mit geringem administrativen Aufwand betrieben werden.

IBM PowerHA™ SystemMirror for i
Diese Hochverfügbarkeitslösung von IBM basiert auf Hardware-Replikation zwischen Speichersystemen und bietet automatische Überwachung und Fehlererkennung bei aktiver Replikation. Diese Lösung kann entweder an einem Standort oder mittels Metro Mirror oder Global Mirror an entfernten Standorten implementiert werden. Speziell bei Kunden, die Ihre SAP-Umgebung auf IBM System i Servern betreiben, ist IBM PowerHA™ SystemMirror for i häufig als Hochverfügbarkeitslösung im Einsatz.

Rocket iCluster
Die Hochverfügbarkeitslösung des US-Softwarehauses Rocket ist vor allem international im Umfeld der IBM System i Server weit verbreitet. Vielerorts sind noch die Vorgängerversionen von DataMirror bzw. IBM im Einsatz. Rocket übernahm die HA-Software iCluster Anfang 2012 von IBM. Auf der Remote Journaling Technologie basierend, ermöglicht diese Software eine synchrone Spiegelung von Daten und Objekten zwischen zwei oder mehreren Systemen und einen schnellen (teil-)automatisierten Rollenwechsel im Bedarfsfall. Eine bidirektionale Spiegelung für den Lastenausgleich zwischen Systemen sowie eine automatische Überwachung der gesamten Hochverfügbarkeitsinstallation ist ebenfalls möglich.

Quick-EDD/HA
Die Hochverfügbarkeitslösung des französischen Softwarehauses Trader’s ermöglicht eine Echtzeit-Replikation zwischen zwei oder mehr IBM System i Servern. Quick-EDD/HA basiert auf der Local Journal Technologie, wobei das spezielle, integrierte Synchronisierungstool kein Journal auf der Backup-Seite voraussetzt. Aufgrund des geringen Ressourcenbedarfs der Software wird auch eine bidirektionale Spiegelung zwischen Servern ermöglicht. Quick-EDD/HA ist speziell für das Mittelstandsumfeld geeignet, die Präsenz  und Installationsbasis im deutschsprachigen Raum ist aber bisher eher gering.

BUS/400 von T.S.P.
Die Hochverfügbarkeitslösung des deutschen Softwarehauses T.S.P. – Gesellschaft für Informationssysteme mbH ermöglicht die permanente Spiegelung von zwei oder mehreren Systemen aller IBM System i Modelle. Dabei werden Produktionsdatenbanken, Objekte, Benutzerprofile, IFS, Berechtigungslisten, Druckausgaben und Kontrollinformationen über Batchjobs eines Systems ununterbrochen gespiegelt, sodass bei ungeplanten oder geplanten Systemausfällen sofort mit einem Sekundärsystem, welches lokal oder an einem entfernten Standort verfügbar ist, der Betrieb weiterlaufen kann. Ist der Ausfall beendet, können die Systeme wieder resynchronisiert werden. Besonders im deutschsprachigen Mittelstand ist diese Lösung recht verbreitet und vielerorts sehr erfolgreich im Einsatz. Sie zeichnet sich besonders durch eine rasche Implementierbarkeit aus.

IBM AIX

Double-Take® Availability ™ for AIX von VISION Solutions
Die Hochverfügbarkeitslösung des US-Softwarehauses VISION Solutions für IBM AIX Umgebungen ermöglicht die fortlaufende Replikation zwischen zwei oder mehr physischen oder virtuellen Instanzen von IBM AIX. Bei einem Ausfall kann der Umschaltprozess auf ein funktionierendes System mittels eines einzigen Befehls automatisch erfolgen. Darüber hinaus kann eine Rückspeicherung auf jeden beliebigen Zeitpunkt vor dem Ausfall durchgeführt werden. Double-Take® Availability ™ for AIX basiert auf der Replikation von Plattenschreibzugriffen unterhalb der Ebene des Logical Volume Managers (LVM). Hierbei werden jedoch nur die Informationen über die Änderungen an Dateien und nicht die Änderungen selbst übertragen. Die Replikation kann über LAN oder über WAN erfolgen. Zusätzlich zur Rückspeicherung auf jeden beliebigen Zeitpunkt vor dem Ausfall auf dem Produktionsserver wird eine solche Rückspeicherung auch auf einem virtuellen Image auf dem Backupserver unterstützt. Diese Lösung ist im Umfeld von IBM AIX bisher noch nicht sehr verbreitet, gewinnt aber zunehmend größere Marktanteile. Double-Take® Availability ™ for AIX zeichnet sich vor allem durch einen schnellen Wiederanlauf nach einem Ausfall aus.

IBM PowerHA™ System Mirror for AIX®
Diese sich weitestgehend selbst verwaltende Hochverfügbarkeitslösung für IBM AIX Systemumgebungen ermöglicht echten Clusterbetrieb von zwei oder mehr Systemen und war früher auch unter dem Namen HACMP bekannt. Die Software unterstützt die Midrange- und Enterprise Speichersysteme von IBM nativ und ermöglicht sowohl synchronen als auch asynchronen Betrieb. Darüber hinaus beinhaltet sie den automatischen Wiederanlauf von Applikationen nach einem Ausfall.  Konfigurationsänderungen innerhalb des Clusterbetriebs müssen bei dieser Lösung konsistent im gesamten Cluster durchgeführt werden. Im Umfeld von AIX Systemen ist IBM PowerHA™ System Mirror for AIX® sehr verbreitet, speziell bei SAP- und Lotus® Domino® Umgebungen.

Microsoft Windows Server

Double-Take® Availability ™ for Windows von VISION Solutions
Die Hochverfügbarkeitslösung des US-Softwarehauses VISION Solutions für Windows-Umgebungen ermöglicht die fortlaufende Replikation zwischen zwei oder mehr physischen oder virtuellen Instanzen von Microsoft Windows Server, inklusive der darauf laufenden Applikationen. Bei einem Ausfall kann der Umschaltprozess auf ein funktionierendes System automatisch erfolgen. Double-Take® Availability ™ for Windows basiert auf der Replikation von Plattenschreibzugriffen auf der Dateisystemebene. Hierbei werden jedoch nur die Informationen über die Änderungen an Dateien und nicht die Änderungen selbst übertragen. Die Replikation kann über LAN oder über WAN erfolgen. Am Produktions- und Backupstandort kann unterschiedliche Hardware im Einsatz sein. Diese Lösung ist im Umfeld von Microsoft Windows Servern recht verbreitet, speziell auch in virtualisierten Infrastrukturen unter Microsoft Hyper-V und Hyper-V R2 und bietet einen sicheren Schutz vor Datenverlust, selbst über weite Entfernungen hinweg.

Microsoft 2008 R2 Failover Cluster
Microsoft Windows Server 2008 R2 lässt sich von Haus aus als hochverfügbare Umgebung in Form eines Cluster-Betriebs implementieren. Nach einer automatisierten Eignungsprüfung der Umgebung für den Clusterbetrieb ist die Konfiguration  und Initialisierung einfach und von geschulten Administratoren rasch durchzuführen. Microsoft 2008 R2 Failover Cluster bietet zusätzlich automatisierbare Lastverteilung und die Grundlage für einen hochverfügbaren Datenbankbetrieb im Microsoft Umfeld (z.B. Microsoft Exchange).

Linux

Double-Take® Availability ™ for Linux von VISION Solutions
Die Hochverfügbarkeitslösung des US-Softwarehauses VISION Solutions für Linux Umgebungen ermöglicht die fortlaufende Replikation zwischen zwei oder mehr physischen oder virtuellen Linux Instanzen. Die Replikation kann dabei am Standort oder zwischen entfernten Systemen erfolgen. Als Betriebssysteme werden dabei RedHat Enterprise Linux, Novell SuSE Linux Enterprise Server, CentOS Linux und Oracle Enterprise Linux unterstützt. Bei einem Ausfall kann der Umschaltprozess auf ein funktionierendes System umgehend und automatisch erfolgen. Bei der Replikation werden nicht nur Dateien, sondern ganze Server inklusive der Betriebssysteme und darauf laufender Applikationen konsistent und in Echtzeit repliziert. Double-Take® Availability ™ for Linux ermöglicht eine vollständig hardwareunabhängige Wiederherstellung und unterstützt alle gängigen Speicherprotokolle.

VMware

VMware High Availability (HA)
Die VMware Komponente VMware High Availability (HA) ermöglicht den kostengünstigen, automatisierten Neustart aller Anwendungen bei Hardware- oder Betriebssystemausfällen in VMware-Infrastrukturen innerhalb von Minuten. Die ausgewählten virtuellen Maschinen werden kontinuierlich überwacht. Bei einem Serverausfall werden die betroffenen virtuellen Maschinen vollautomatisch auf anderen physischen Servern im Ressourcenpool neu gestartet. Zum Schutz der Anwendungen werden virtuelle Maschinen, auf denen ein Betriebssystemausfall erkannt wird, automatisch neu gestartet.

VMware Fault Tolerance
Diese Hochverfügbarkeitslösung von VMware sorgt im Falle eines Serverausfalls für die fortlaufende Verfügbarkeit der Anwendungen. Hierzu wird eine Live-Schatteninstanz einer virtuellen Maschine erstellt, die virtuell per Lockstep mit der primären Instanz verbunden wird. Durch direktes automatische Umschalten zwischen den beiden Instanzen im Falle von Hardwarefehlern lassen sich mit VMware Fault Tolerance selbst minimale Datenverluste und Unterbrechungen vermeiden.



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