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Desktopvirtualisierung

In heutigen Bildschirmarbeitsplatz-Umgebungen sind die Komponenten – Hardware, Betriebssysteme, Anwendungen, Anwenderprofile und Daten – auf eine Art und Weise verknüpft, die Unterstützung und Wartung sehr verkompliziert. Aus diesem Grund führt ein Problem mit einer dieser Komponenten häufig zu einer Kettenreaktion, die den gesamten Desktop lahmlegen und die Wiederherstellung lokal gespeicherter Anwenderdaten und Einstellungen für das IT-Personal sehr schwierig und teuer gestalten kann.

Stellen Sie sich mal vor, Sie könnten Desktops in Ihrem Unternehmen zentral auf einem Server betreiben und verwalten. Was Ihnen das an Administrationsaufwand ersparen würde!

Utopie? Keineswegs!

Mittels Desktop-Virtualisierung stellen Sie ganze Arbeitsumgebungen zentral bereit. Dabei läuft das Client-Betriebssystem inklusive aller normalerweise lokal installierten Anwendungen und Einstellungen in einer virtuellen Maschine auf dem Server.

Für jeden Mitarbeiter existiert ein virtueller Arbeitsplatzrechner, auf den er von seinem PC oder einem Terminal aus zugreifen kann. Dabei ist es egal, ob Ihr Mitarbeiter lokal oder mobil arbeitet - er hat immer die gleiche virtuelle Arbeitsumgebung, und die Daten verbleiben dabei im Unternehmen. Die festen Verknüpfungen zwischen dem Desktop und den zugehörigen Elementen wie Betriebssystem, Anwendungen und Hardware werden aufgebrochen und Desktops und Anwendungen dynamisch zusammengestellt. Die Anwender erhalten so eine personalisierte Ansicht ihres jeweiligen Desktops. Das Desktop-Betriebssystem, die Anwendungen und die Anwenderdaten werden in isolierten Schichten eingekapselt. So können IT-Mitarbeiter die einzelnen Komponenten unabhängig voneinander ändern, aktualisieren und bereitstellen, wodurch die geschäftliche Beweglichkeit verbessert und die Reaktionszeiten verkürzt werden. Das Ergebnis ist ein flexibleres Zugriffsmodell, das die Sicherheit verbessert, die Betriebskosten senkt und Desktop-Administration und -Management vereinfacht.

Da die Anwender nicht mehr auf lokal installierte Rechner angewiesen sind kann am lokalen Arbeitsplatz mit schlanken Endgeräten, sogenannten Thin Clients, gearbeitet werden. Dadurch sinkt auch bei kleineren Installationen der TCO (Total Cost of Ownership) erheblich. In Bezug auf Desktopvirtualisierung ist BluVisio spezialisiert auf Lösungen von Citrix, Microsoft und VMware.

Citrix

Mit der Integration der Technologien FlexCast und HDX sowie von XenApp bietet Citrix mit XenDesktop eine einzigartige Desktop-Virtualisierungslösung an, die den Benutzern Anwendungen, ganze Windows-Desktops oder beides bereitstellen kann.

FlexCast
- bietet unterschiedliche Desktop-Typen, welche die Ansprüche jedes Mitarbeiters in puncto Leistung, Sicherheit und Flexibilität erfüllen. Zu den Bereitstellungsmöglichkeiten mit FlexCast gehören gehostete SharedDesktops, VM-basierte VDI-Desktops, gehostete Blade-PC-Desktops, gestreamte lokale Desktops und lokale VM-basierte Desktops.

HDX – sorgt für beste Performance und Benutzerfreundlichkeit. Die intelligente Auslagerung von Flash-Multimedia und -Anwendungen mit HDX MediaStream für Flash erhöht die Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit der Server. HDX RealTime ermöglicht Echtzeit-Team-Arbeit über Webcams und VoIP. HDX Plug-n-Play führt erweiterten Multi-Monitor-Support mit mehreren Auflösungen und Bildschirm-Gruppierungen ein und ermöglicht die Nutzung von USB-Peripherie vom Smartphone bis zum Scanner. HDX 3D für Grafikanwendungen gibt Technikern und Ingenieuren die Möglichkeit, CAD/CAM, GIS und andere 3D-Anwendungen zu benutzen – zentral auf dem Server im Rechenzentrum bereitgestellt - sogar über das WAN.

XenApp – stellt virtualisierte Anwendungen bereit und unterstützt so in großem Maße die gesamte Desktop-Virtualisierung

Microsoft

Ein Teil der Desktopvirtualisierung – die zentrale Applikationsbereitstellung - ist in vielen Serverbetriebssystemen von Microsoft bereits integriert – in Form der Terminalserver-Funktion. Damit werden den angemeldeten Benutzern Desktops bereitgestellt, deren Applikationen und Einstellungen zentral auf dem Server gespeichert und administriert werden. Der Zugriff erfolgt über das bewährte und verbreitete Microsoft Remote Desktop Protokoll (RDP), welches die Bildschirmausgaben sowie Tastatur- und Maus-Eingaben und die Ton-Ausgabe der Sitzung zum Terminal-Client umleitet, außerdem ist die Nutzung eines lokal angeschlossenen Druckers möglich. RDP verwendet als Transportprotokoll TCP/IP (standardmäßig Port 3389) und benutzt den RC4-Verschlüsselungsmechanismus mit einer Schlüssellänge von 128 Bit. Zu einer vollständigen Desktopvirtualisierung fehlt hier jedoch noch die Individualisierung der einzelnen Arbeitsoberflächen.

Diese Individualisierung erreicht Microsoft mit der VDI (Virtual Desktop Infrastructure), das Benutzern den Zugriff auf im Datencenter ausgeführte Desktops ermöglicht. Anders als bei den Terminaldiensten erhält in der VDI jeder Benutzer über ein autorisiertes Gerät Zugriff auf einen persönlichen Desktop, wodurch die Flexibilität gesteigert wird.

Die VDI-Technologie von Microsoft umfasst die folgenden Features:

Skalierbarer, stabiler Hochleistungs-Hypervisor zum Hosten der virtuellen Desktops. Windows Server 2008 mit Hyper-V ist ein Hypervisor der nächsten Generation mit Features wie Schnellmigration, hoher Verfügbarkeit und Livesicherungen.

Integrierte Verwaltungssuite zum Verwalten physikalischer, virtueller und sitzungsbasierter Desktops von einer Konsole aus. Die Verwaltungsfunktionen von Microsoft ermöglichen zudem die Verwaltung von nicht von Microsoft stammenden Infrastrukturkomponenten. System Center Virtual Machine Manager 2008 ist Bestandteil von System Center, einer branchenführenden Suite für die IT-Verwaltung.

Application Virtualization-Technologie ermöglicht anstelle der Installation von Anwendungen als Bestandteil des virtuellen Desktopbilds die dynamische Bereitstellung von Anwendungen auf dem virtuellen Desktop des Benutzers. Dadurch kann der Speicherbedarf der virtuellen Desktops reduziert und zudem die Anwendungsverwaltung verbessert werden. Abhängig davon, ob die Anwendung lokal oder remote ausgeführt wird, kann Benutzern entweder Microsoft Application Virtualization 4.5 oder Microsoft Terminal Services RemoteApp bereitgestellt werden.

Mit einem Mechanismus zur Desktopbereitstellung werden die Verbindungen zwischen dem Gerät eines Benutzers und den Remotedesktops verwaltet, die auf dem Server ausgeführt werden. Außerdem wird die dynamische Bereitstellung von Remotedesktops unterstützt, indem ein anfänglich goldfarbenes Desktopbild mit dem Profil und den persönlichen Einstellungen eines Benutzers zur Laufzeit kombiniert und für den Endbenutzer ein personalisierter Desktop bereitgestellt wird. Citrix XenDesktop bietet eine umfassende Lösung für Desktopvirtualisierung und schafft einen Mehrwert für die VDI-Technologie von Microsoft. Windows Server 2008 R2 weist nun einen systemeigenen VDI-Verbindungsbroker als Teil der neuen Plattform für Remotedesktopdienste auf, sodass sowohl freigegebene als auch personalisierte Desktops bereitgestellt werden können.

Damit ein effektiver Lizenzierungsmechanismus zur Verfügung gestellt werden kann, mit dem Remotekopien von Windows lizenziert werden können, hat Microsoft Windows Virtual Enterprise Centralized Desktop entwickelt. Diese Abonnement-basierte Lizenz ermöglicht Organisationen die Installation einer unbeschränkten Anzahl von Kopien von Windows 7 (oder einem älteren Betriebssystem) im Datencenter.

VMware

Die Virtualisierungslösung für Desktops von VMware ist unter dem Produktnamen VMware View bekannt und wurde speziell für die Bereitstellung virtueller Desktops über das WAN oder LAN entwickelt. Die Wiedergabe von Rich Media-Inhalten, eine beliebige Anzahl an Monitorkonfigurationen und der nahtlose Zugriff auf lokal angeschlossene Peripherigeräte wie Drucker, Scanner oder Festplatten-Arrays ist voll integriert. Eine leistungsfähige Netzwerkverschlüsselung schützt die übertragenen Daten, und die Integration von RSA SecurID ermöglicht eine zweistufige Authentifizierung. VMware View kann direkt in die Virtualisierungsplattform VMware vSphere eingebunden werden, um damit direkt aus dem Rechenzentrum bis zu Tausende von Desktops ohne Leistungseinbußen bereitstellen zu können.

Desktopvirtualisierung mit VMware


Mit View Manager bietet VMware View eine zentrale Management-Plattform für das Bereitstellen von neuen Desktops und Desktop-Gruppen sowie eine intuitive Oberfläche zum Festlegen von Desktop-Richtlinien. Mit Hilfe von Vorlagen können Pools virtueller Desktops angepasst und auf einfache Weise Richtlinien festgelegt werden, z.B. einen Grenzwert für die Anzahl virtueller Maschinen in einem Pool oder Abmeldeparameter.

View Composer ermöglicht die schnelle Erstellung von Desktop-Images über ein Master-Image. Alle Aktualisierungen des Master-Images können innerhalb von Minuten auf beliebig viele virtuelle Desktops übernommen werden, was eine enorme Vereinfachung von Bereitstellung und Patching und eine erhebliche Kostenreduzierung bei der Administration möglich macht. Anwendereinstellungen, Daten und Anwendungen sind von diesem Prozess nicht betroffen, sodass die Anwender von unterbrechungsfreiem Desktop-Betrieb profitieren, während die Änderungen übernommen werden.

Die VMware ThinApp-Technologie zur Anwendungs-Virtualisierung trennt Anwendungen von den zugrunde liegenden Betriebssystemen. Mit ThinApp paketierte Anwendungen können auf Servern im Rechenzentrum ausgeführt und über eine Verknüpfung auf dem virtuellen Desktop genutzt werden. Dadurch wird die Größe der Desktop-Images und der damit verbundene Speicherplatzbedarf zusätzlich reduziert. Da ThinApp Anwendungen isoliert und virtualisiert sind, können mehrere Anwendungen oder mehrere Versionen der gleichen Anwendung auf den virtuellen Desktops der Anwender konfliktfrei ausgeführt werden. Anwendungen werden zentral gemanagt und bereitgestellt. Auf diese Weise ist dafür gesorgt, dass alle Anwender-Desktops stets über die neuesten Anwendungsversionen verfügen.



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