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Storagevirtualisierung

Storagevirtualisierung beschreibt die logische Zusammenfassung heterogener Storage-Systeme. Durch Storagevirtualisierung wird Speicherplatz effizienter ausgelastet, sowie zentral und einfacher verwaltet. Dies setzt sich momentan zwar erst langsam durch, wird aber in naher Zukunft einen immensen Stellenwert in Unternehmen jeder Größenordnung erlangen. Wer jetzt frühzeitig diese Technologie adaptiert, kann sich aktiv Wettbewerbsvorteile schaffen, indem er die EDV als schlagkräftige und flexible Waffe aufstellt. Wollen Sie mehr darüber erfahren? BluVisio stellt Ihnen gerne die aktuellen IBM Technologien San Volume Controller (SVC), Tivoli Storage Productivity Center und Virtual Tape Library (VTL) vor.

San Volume Controller (SVC)

Der IBM San Volume Controller (SVC) ist eine Appliance-Lösung, die aus redundant ausgelegten IBM System x Servern mit vorinstallierter SVC-Software besteht. Die System x Server beinhalten je einen Intel Core i7 2,4 GHz Quad-Core Prozessor, 24 GB Cache (Hauptspeicher) und vier 8 Gbit/s FC-Anschlüsse.

IBM SCV


Mittels dem SAN Volume Controller wird eine Virtualisierungsschicht zwischen den vorhandenen Datenspeicher (SAN und/oder NAS) und die daran angeschlossenen Server gelegt. Die Speichersysteme werden dadurch zu einem zentralen Speicherpool zusammengefasst, der sich einfacher verwalten und effizienter nutzen lässt. Die zentrale Verwaltung des unternehmensweiten Speichers erfolgt nunmehr über die Administrationsoberfläche des IBM System Storage Productivity Centers und ermöglicht eine abgestufte Speicherumgebung, in der die optimale Balance zwischen Leistungsbedarf und Infrastrukturkosten ermöglicht wird (z.B. performanten, teuren Speicher mit mittlerer Kapazität für kritische Produktivdaten und langsameren, günstigeren Speicher mit hoher Kapazität für Archivdaten). Der SVC stellt dabei geräte- und herstellerübergreifend erweiterte Kopierfunktionen wie FlashCopy (Snapshots), Metro-Mirror (synchrone Replikation) und Global-Mirror (asynchrone Replikation) bereit und erhöht damit auch die Verfügbarkeit der gesamten Speicherumgebung, da automatisch Hochverfügbarkeits- und Datenwiederherstellungsmechanismen bereitgestellt werden. Es ist z.B. möglich, Daten im laufenden Betrieb von einem Speichergerät auf ein anderes zu migrieren oder Speichergeräte ohne Unterbrechung von laufenden Anwendungen zu skalieren, zu warten oder auszutauschen.

Eine Lösung zur Speichervirtualisierung mit SVC ist skalierbar für bis zu 1024 Hostserver, die über iSCSI (IP-Verbindung) angeschlossen werden, und bis zu 8192 virtuelle Platten. Durch die Unterstützung für Solid-State Geräte von bis zu 2,4 TB nutzbarer Kapazität bietet eine SVC-Lösung die herausragende Performance von bis zu 800.000 Lese I/O Operationen pro Sekunde bis Zugriffszeiten um 1 ms.

Unterstütze Speichersysteme (bestimmte Modelle):

- IBM TotalStorage Enterprise Storage Server (ESS)
- IBM System Storage DS3000, DS4000, DS5000, DS6000, DS8000, N Series
- IBM XIV Storage System
- EMC Symmetrix DMX und Modelle der 8000 Series
- Modelle der EMC CLARiiON CX Series sowie FC4700
- Hitachi Data Systems Thunder, Lightning, TagmaStore, AMS, WMS, Universal Storage Platform
- Sun StorEdge Systeme, Sun StorageTek Systeme, FlexLine 200
- Hewlett Packard MA8000, EMA12000, EMA16000, EVA Produktfamilie, MSA Produktfamilie, XP Produktfamilie
- NetApp FAS
- Bull StoreWay
- Fujitsu Eternus
- NEC iStorage
- Pillar Axiom
- Texas Memory Systems RamSan-500
- Xiotech Emprise 5000
- Compellent Fluid Data

Host-Multipathing Software:

- Xiotech Emprise 5000
- IBM System Storage Multipath Subsystem Device Driver (SDD)
- Symantec/Veritas Volume Manager 3.5 MP3, 4.0, 4.1, 4.3, 5.0
- PVLinks für HP-UX
- MPIO für Windows® und IBM AIX
- MPxIO für Solaris
- Nativer Multipathing-Treiber für NetWare
- Nativer Multipathing-Treiber für VMware ESX ab 2.5
- Native Multipathing-Treiber für OpenVMS, Tru64, SGI Irix
- RDAC Multipathing-Software für bestimmte DS4000 Umgebungen

Unterstützte Betriebssysteme:

- IBM AIX V4.3.3
- IBM AIX 5L V5.1, V5.2, V5.3
- IBM AIX V6.1
- IBM z/VSE V4.2
- IBM PowerVM Virtual I/O Server (VIOS) 1.2, 1.3, 1.4, 1.5
- Microsoft Windows 2000, 2003 und 2008
- Microsoft Hyper-V™
- Novell NetWare V6.5
- Sun Solaris 8, 9 und 10
- VMware ESX 2.1, 2.5.2, 2.5.3, 3.0.2, 3.5, 3i
- VMware vSphere 4
- HP-UX 11.0, 11i V1, V2, V3
- Red Hat Enterprise Linux® (RHEL), Advanced Server 2.1, 3.0, 4.0, 5.0
- SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 8, 9, 10, 11
- Citrix Xen Server
- HP Tru64 5.1A, 5.1B
- HP OpenVMS 7.3-2, 8.2, 8.3
- SGI Irix 6.5.28, Altix SLES 9
- Mac OS X Server 10.5
- IBM N Series Gateways
- NetApp V-Series
- ONStor Clustered NAS Gateway

Unterstütze SAN-Switche (bestimmte Modelle):

- Brocade
- McData
- Cisco
- CNT

Tivoli Storage Productivity Center

Die IBM Tivoli Storage Productivity Center Software Suite ist eine integrierte Lösung für das Management von heterogenen Storage-Infrastrukturen. Aufgaben und Prozesse rund um das Storage-Management können zentralisiert, vereinfacht und automatisiert werden. Mit Hilfe dieser Software wird das Management und Performance-Monitoring von separaten Storage-Ressourcen, SAN und verschiedenen Geräte auf einer Plattform ermöglicht, wofür sonst viele verschiedene Management-Werkzeuge und –konsolen notwendig wären. Dazu ist unter anderem die Kompatibilität mit den Standards SMI-S 1.0.2 und 1.1 implementiert.

IBM Tivoli Storage Productivity Center wird in verschiedenen Versionen angeboten:

IBM System Storage Producivity Center (SSPC)
– ermöglicht erweiterte Konfigurationen von Storagesystemen in einem heterogenen Geräteumfeld und kombiniert mit einem zentralen Management. Die vorinstallierte Software beinhaltet die folgenden, separat zu lizensierenden Komponenten:

- IBM Tivoli Storage Productivity Center Basic Edition
- IBM System Storage SAN Volume Controller (CIM Agent und GUI)

IBM Tivoli Storage Productivity Center Basic Edition
– bietet Basisfunktionalitäten beim Gerätemanagement der IBM System Storage DS Familie, des IBM SAN Volume Controllers und eines heterogenen Storage Umfeldes, darunter

- das Auffinden und die Konfiguration unterstützter Einheiten
- das Event- und Fehler-Logging und den Zugriff auf Konfigurationsoberflächen angeschlossener Geräte
- die Unterstützung für Provisionierung, LUN-Erstellung und LUN-Zuweisung
- das Bestands- und Kapazitäts-Reporting
- die grafische Anzeige der SAN-Topologie

IBM Tivoli Storage Productivity Center for Data – überwacht und steuert die Auslastung von Storagesystemen aus der Sicht von Filesystemen und Datenbanken durch Provisionierung der jeweils benötigten Kapazität. Ein übergreifendes Reporting sowie automatische Überwachung und Benachrichtigungen sind integriert.

IBM Tivoli Storage Productivity Center for Disk – übernimmt die Konfiguration von Storagesystemen und anderen Einheiten im SAN und ermöglicht das proaktive SAN-Management und Performance-Monitoring über eine zentrale Konsole.

IBM Tivoli Storage Productivity Center for Replication – konfiguriert und überwacht erweiterte Kopierfunktionen wie FlashCopy, Metro Mirror und Global Mirror für Datensicherheit und Hochverfügbarkeit.

IBM Tivoli Storage Productivity Center Standard Edition – bietet neben den Funktionen der Basic Edition auch die Funktionen der Versionen

- IBM Tivoli Storage Productivity Center for Data
- IBM Tivoli Storage Productivity Center for Disk

Virtual Tape Library (VTL)

Virtual Tape Libraries sind Speicher auf Basis einer variablen Anzahl von Festplatten, die nach außen hin eine Bandbibliothek (Tape Library) emulieren. Dadurch ist es möglich, Backup-To-Disk-Konzepte in bestehende Datensicherungsumgebungen, die in der Regel auf Bandlaufwerken basieren, einzubinden.

Eine solche Einheit stellt sich für angeschlossene Rechner wie eine oder mehrere Tape Libraries dar. Eine Virtual Tape Library ist aus virtuellen, frei konfigurierbaren Elementen wie Roboterarm, Bandlaufwerken und Datencontainern für Bandkassetten (cartridge container) zusammengesetzt. Die interne Managementsoftware weist diesen Datencontainern virtuelle Barcodes zu. Die Datencontainer bestimmen jenen Ort, auf dem ein Bandlaufwerk die Sicherungs-Datenströme speichert. Die Datenströme wiederum enthalten Header-Informationen, damit die Datencontainer eindeutig identifiziert werden können. Wenn die Datensicherungssoftware des Host Servers die Virtual Tape Library scannt und inventarisiert, sendet die VTL Informationen über die virtuellen Bandkassetten und virtuellen Barcode Labels zurück. Während des Sicherungsvorganges schreibt die Sicherungssoftware genauso auf die virtuellen Bandkassetten, als ob es reale physische Bandkassetten wären.

Virtuelle Bänder können zumeist von der Virtual Tape Library direkt auf echte Bänder geschrieben werden, ohne dass die Backup-Software oder ein Server an diesem Vorgang beteiligt ist. Dadurch werden mehrstufige Sicherungskonzepte wie Backup-To-Disk-To-Tape ermöglicht. Eine solche Sicherung auf Festplatten hat gegenüber band-basierter Hardware den Vorteil, dass Daten wesentlich schneller gesichert und wiederhergestellt werden können. Sicherheit im Katastrophenfall und ortsferne Datennutzung gewährt hier aber nur die Kombination beider Komponenten (Festplatte und Bandlaufwerk).


IBM System Storage TS7650G ProtecTIER Deduplication Gateway
Das IBM System Storage TS7650G ProtecTIER Deduplication Gateway kombiniert eine Virtual Tape Library mit einer automatischen Datendeduplikation auf der Basis von IBM HyperFactor-Technologie. Das System ist skalierbar bis zu 1 PB physischen Storage und kann dank des Deduplikations-Algorithmus bis zu 25 PB an Daten aufnehmen. Die Clusterfähigkeit und der Durchsatz (inkl. Datendeduplikation) von bis zu 2 GB/s macht diese Lösung zur ersten Wahl für die Sicherung von kritischen Unternehmensdaten, die eine hohe Sicherheitsstufe kombiniert mit hervorragender Performance benötigen.

IBM System Storage TS7650G ProtecTIER Deduplication Gateway


IBM Virtualization Engine TS7700
Die IBM Virtualization Engine TS7700 bietet eine integrierte Virtual Tape Library Lösung aus Hard- und Software für das Mainframe Umfeld, die eine abgestufte Storage-Umgebung aus Festplattenspeicher und Band ermöglicht. Die Einheit ist dafür ausgelegt, Backup-Prozesse enorm zu beschleunigen und zu automatisieren und kann durch automatische Replikation hochverfügbar eingesetzt werden. Die Anbindung erfolgt über bis zu 24 4 Gbps FICON Anschlüsse. Das System skaliert bis zu 3744 TB an Datenspeicher. Die Einheit kann bis zu 1.536 virtuelle Festplatten und bis zu 4.000.000 virtuelle Volumes bereitstellen. Bis zu 96 TS1100 oder 3592 Bandlaufwerke können angeschlossen werden.

IBM Virtualization Engine TS7700




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