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Servervirtualisierung

Servervirtualisierung, die Zusammenfassung von mehreren, parallel verwendeten Betriebssystem-Instanzen auf einem physischen Server, ist mittlerweile auf breiter Basis auch im Mittelstand angekommen. Umfangreiche Management-Funktionalitäten bieten zentrale Administration, überlegene Verfügbarkeitslösungen und automatische Lastverteilung.
BluVisio ist hierbei Ihr starker Partner in der Konzeption, Vorbereitung, Realisierung und dem Betrieb von virtualisierten Serverlandschaften. Wir bieten Ihnen dazu Lösungen unter IBM Power Systems, Microsoft Hyper-V, VMware und Xen.

IBM Power Systems

Unter IBM Power Systemen können auf einem einzigen Server mittels der Virtualisierungsplattform PowerVM die Betriebssysteme IBM i, AIX und Linux parallel nativ betrieben werden. PowerVM umfasst Technologien wie z. B. Mikropartitionierung, logische Partitionen (LPAR), Live Partition Mobility, POWER Hypervisor und Virtual I/O Server.

Virtualisierung mit Power VM


Für x86-Systemumgebungen unter Linux und Microsoft Windows können IBM Power Systems Server virtuellen Speicher zur Verfügung stellen und damit zentrale Funktionen wie Backup und Datenwiederherstellung übernehmen. Die weltweit einzigartigen Virtualisierungsfunktionen dieser Plattform unterstreichen den Anspruch von IBM, hochintegrative und innovative Systeme herzustellen, die am Markt Ihresgleichen suchen.

Virtualisierung mit System i


Microsoft Hyper-V

Die Hyper-V Technologie von Microsoft stellt eine leistungsfähige, serverbasierte Virtualisierungsplattform für Hosts mit x64-Prozessoren bereit. Auf einem einzigen Server können so 32-Bit x86- sowie 64-Bit x64-Betriebssysteme (z.B. Windows, Linux, etc.) gleichzeitig parallel betrieben werden.

Die Hyper-V Lösung ist auf zwei Arten erhältlich:

- als Merkmal von Windows Server 2008
- als Merkmal von Windows Server 2012
- als eigenständiges Produkt Microsoft Hyper-V Server

Bei Windows Server 2008 steht Hyper-V als Rolle zur Verfügung – nicht nur bei der vollständigen, sondern auch bei der Server Core-Installationsoption.

Hyper-V ist als fester Bestandteil in folgenden x64-Produkten von Microsoft integriert:

- Windows Server 2008 Standard
- Windows Server 2008 Enterprise
- Windows Server 2008 Datacenter
- Windows Server 2008 R2 Standard
- Windows Server 2008 R2 Enterprise
- Windows Server 2008 R2 Datacenter
- Windows Server 2012 Standard
- Windows Server 2012 Datacenter
- Windows Server 2012 R2 Standard
- Windows Server 2012 R2 Datacenter

In den 32-Bit Versionen der Server-Betriebssysteme ist Hyper-V nicht enthalten.

Microsoft Hyper-V Architektur


Integrierte Hochverfügbarkeit

Zusammen mit dem Failover-Clustering von Windows Server 2008 Enterprise und Windows Server 2008/2012 Datacenter vereinfacht Hyper-V im Katastrophenfall Datenwiederherstellung von virtuellen Maschinen, die im SAN gespeichert sind.
Sollte der physische Host, auf dem die virtuellen Maschinen laufen, plötzlich mit einem Hardwaredefekt ausfallen oder für Wartungsarbeiten abgeschaltet werden, lassen sich die betreffenden virtuellen Maschinen mittels der Funktion „Quick-Migration“ automatisch auf einem anderen Serverknoten des Clusters wieder in Betrieb nehmen. Auf diese Weise werden geplante und ungeplante Ausfallzeiten des IT-Betriebs minimiert. Unter Windows Server 2012 steht außerdem eine Replikationsfunktion für virtuelle Maschinen zur Verfügung, mittels derer virtuelle Maschinen von einem Host auf einen oder mehrere andere Hosts im laufenden Betrieb repliziert werden können. Diese Replikation erfolgt hardware- und speicherunabhängig und der Zeitversatz beträgt dabei maximal fünf Minuten.

Verwaltung

Hyper-V passt sich nahtlos an bestehende IT-Infrastrukturen an, da sich vorhandene Administrationswerkzeuge wie Microsoft System Center für Patching, Provisionierung, Verwaltung und Support ebenfalls für Hyper-V verwenden lassen. Über die WMI-(Windows Management Instrumentation-)Schnittstelle sowie die Windows PowerShell können Unternehmen Hyper-V Lösungen ohne zusätzliche Komponenten individuell anpassen und in die eigenen Prozessabläufe integrieren. Hyper-V ermöglicht die Verwendung einheitlicher Werkzeuge, um sowohl physische als auch virtuelle IT- Infrastrukturen einheitlich zu verwalten und zu sichern – beispielsweise über Microsoft System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) und Microsoft System Center Data Protection Manager (SCDPM).
Mithilfe der in Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 enthaltenen PowerShell sind Hyper-V und SCVMM komplett skriptbar. Dies ermöglicht effiziente Automatisierung. Ist zum Beispiel die Auslastung auf einem physischen Host besonders hoch, können die darauf laufenden virtuellen Maschinen mithilfe des System Center Operations Manager automatisch auf einen anderen Host verschoben werden. Ebenso ist es möglich, physische Computer mittels SCVMM automatisch zu virtualisieren und so die Konvertierung von physischen zu virtuellen Maschinen für eine Vielzahl von Servern automatisiert durchzuführen.

VMware

Die Servervirtualisierung unter VMware ist eine technisch ausgereifte Lösung für Systeme mit x64-Prozessoren und hat derzeit die größte Installationsbasis am Markt. Das Herzstück einer virtualisierten Umgebung unter VMware besteht aus dem Cloud-Betriebssystem vSphere, welches die folgenden Infrastruktur- und Anwendungs-Services bereitstellt:

VMware vSphere


VMware
vSphere ESX und VMware vSphere ESXi - eine stabile und leistungsstarke Virtualisierungsschicht, die Hardwareressourcen von Servern abstrahiert und die gemeinsame Nutzung dieser Ressourcen auf mehreren virtuellen Maschinen ermöglicht. Das besondere Speichermanagement und die erweiterten Planungsfunktionen von VMware vSphere ESX und VMware vSphere ESXi ermöglichen sehr hohe Konsolidierungsverhältnisse und eine sehr gute Anwendungs-Performance, die in vielen Fällen sogar die von physischen Servern übertreffen. VMware vSphere ESXi ist als Einzellösung auch kostenfrei verfügbar.

VMware
vSphere VMotion - virtuelle Maschinen können serverübergreifend ohne Unterbrechungen im Livebetrieb migriert werden. Dies eliminiert geplante Ausfallzeiten für Serverwartung.

VMware VMotion


VMware
vSphere Storage VMotion - stellt eine hochmoderne Lösung bereit, die Live-Migration von Festplattendateien virtueller Maschinen über heterogene Storage-Arrays hinweg ermöglicht, bei vollständiger Transaktionsintegrität und ohne Unterbrechung kritischer Anwendungen. Storage-Migrationen können proaktiv durchgeführt werden, um Performance und Auslastung zu optimieren.

VMware Storage VMotion


VMware
vSphere High Availability (HA) - ermöglicht den kostengünstigen, automatisierten Neustart aller Anwendungen bei Hardware- oder Betriebssystemausfällen innerhalb von Minuten.

VMware High Availability (HA)


VMware
vSphere Fault Tolerance - sorgt im Falle eines Serverausfalls für die fortlaufende Verfügbarkeit der Anwendungen. Hierzu wird eine Live-Schatteninstanz einer virtuellen Maschine erstellt, die virtuell per Lockstep mit der primären Instanz verbunden wird. Durch direktes Failover zwischen den beiden Instanzen im Falle von Hardwarefehlern lassen sich mit VMware vSphere Fault Tolerance selbst minimale Datenverluste und Unterbrechungen vermeiden.

VMware
vSphere Data Protection – bietet eine festplattenbasierten Datensicherungs- und Wiederherstellungslösung mit integrierter Datendeduplizierung für eine schnelle und vollständige Wiederherstellung einzelner Dateien oder sogar ganzer virtueller Maschinen.

VMware Data Recovery


VMware vShield Zones
- vereinfacht die Anwendungssicherheit, indem Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens auf Anwendungsebene in einer gemeinsam genutzten Umgebung eingehalten werden, während Vertraulichkeit und Netzwerksegmentierung hinsichtlich Anwendern und sensiblen Daten gewahrt bleiben.

VMware vShield Zones

VMware
vSphere Replication - bietet die speicherunabhängige Replikation aktiver virtueller Maschinen über das Netzwerk zwischen vSphere-Hosts ohne den Einsatz von Dritthersteller-Produkten

VMware vSphere Replication

VMware vSphere DRS - sorgt für einen automatischen, dynamischen Lastausgleich zwischen den Serverressourcen, damit je nach geschäftlicher Priorität der richtigen Anwendung die richtige Ressource zur Verfügung steht.

VMware vSphere DRS

VMware vSphere VMFS - ist ein Cluster-Dateisystem mit hoher Performance, das die Komplexität der Storage-Hardware für Anwendungen abstrahiert. VMFS ermöglicht die effiziente gemeinsame Nutzung von Speicher und steuert den gleichzeitigen Zugriff auf Storage-Lösungen durch virtualisierte Server.

VMware vSphere VMFS


VMware
vSphere Thin Provisioning – ermöglicht das „Überbuchen“ von Speichersystemen, so das jeweils nur die tatsächlich benötigte Storage-Kapazität beschafft werden muss, wodurch die Storage-Kosten bis zu 50% gesenkt werden können.

VMware vSphere Storage Thin Provisioning


VMware
vSphere Distributed Switch - vereinfacht und erweitert die Bereitstellung, Administration und Kontrolle von Netzwerkfunktionen virtueller Maschinen in VMware vSphere-Umgebungen.

VMware vNetwork Distributed Switch


Als zentrale und skalierbare Management-Instanz für virtualisierte Umgebungen stellt VMware den vCenter Server bereit, der die Verwaltung der gesamten virtualisierten Infrastruktur und Anwendungs-Services ermöglicht.

VMware vCenter Server


VMware vSphere ist in verschiedenen Versionen erhältlich, die auf unterschiedliche Unternehmensanforderungen abgestimmt sind.

VMware vSphere Standard
- stellt die Einstiegslösung für die grundlegende Konsolidierung von Anwendungen dar, um die Hardwarekosten zu senken und gleichzeitig die Anwendungsbereitstellung zu beschleunigen.

VMware vSphere Enterprise
- umfasst alle wichtigen Funktionen für die Minimierung von Ausfallzeiten, Datenschutz und die Automatisierung des Ressourcenmanagements.

VMware vSphere Enterprise Plus
- enthält alle VMware vSphere-Funktionen zur Umwandlung von Rechenzentren in erheblich vereinfachte Umgebungen, die flexible, zuverlässige IT-Services der nächsten Generation möglich machen.

VMware vSphere Editions

Xen

Die Open-Source Virtualisierungslösung Xen bietet eine effiziente, sichere und extrem performante Umgebung, um verschiedene Betriebssysteme der Architekturen 32-Bit und 64-Bit wie z.B. Windows, Linux, Solaris und BSD gleichzeitig und parallel auf dem selben Server zu betreiben. Mit dem Xen Hypervisor wird eine schlanke Software als Abstraktionsschicht zwischen die Hardware und den darauf laufenden (Gast-)Betriebssystemen gelegt. Diesen werden dann sämtliche Ressourcen virtuell vom Xen Hypervisor zur Verfügung gestellt.

Xen wird vor allem für Virtualisierung im Open-Source Umfeld (speziell Linux) eingesetzt, da die darauf laufenden Open-Source Betriebssysteme wegen der frei verfügbaren Quellcodes speziell für den Betrieb mit Xen optimiert werden können.

Die kommerzielle Variante XenServer von Citrix ist zusätzlich mit weiteren leistungsstarken Funktionen ausgestattet:

Konsolidierte Backups:
Eine Schnittstelle ermöglicht die Einbindung führender Backup-Technologien und ermöglicht damit die Erstellung von Komplett-, Delta-, In-Guest-, File- und Image-Backups der virtuellen Maschinen. Auch GUI-basierte Snapshots können direkt aus der XenCenter Management-Konsole heraus erstellt werden.

Erweiterte Konvertierungs-Tools:
Ermöglicht die unkomplizierte Konvertierung von virtuellen Maschinen im VMDK-Format in das VHD-Format. Ebenso gestatten sie den Wechsel zwischen den gängigen Open Virtualization Formaten, wie z.B. OVF (Open Virtualization Format), OVA (Open Virtual Appliance) und XVA (XenServer Virtual Appliance).

Erweiterte Suche:
Ermöglicht die Suche innerhalb der XenServer-Umgebung nach Kriterien wie z.B. VM Name, Resource Pool, Location, Server, Storage Repository, Snapshot Time und Network Name. Gestattet darüber hinaus die Erstellung eigener Ansichten und Verzeichnisse.

Active Directory Integration:

Ermöglicht die Nutzung von Active Directory Credentials zur Verwaltung der XenServer-Umgebung sowie zum Logging und Auditing von Benutzer-Aktivitäten.

Erweiterter Guest-Support:
Unterstützt SUSE Linux Enterprise Server, Debian und RedHat/CentOS/Oracle und damit nahezu jedes Windows und Linux Betriebssystem.



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